Hydraulischer Abgleich Berechnung

Verfahren A, B, B+ und C  -  eine logische Weiterentwicklung

Die beiden Verfahren A und B sind Ihnen sicherlichbekannt. Seit dem Inkrafttreten von Fördermaßnahmen seitens der BAFA (z.B. die "Heizungsoptimierung") und der KfW (z.B. das "Heizungspaket") ist der Nachweis des hydraulischen Abgleichs auf der Basis der im VdZ Formular beschriebenen Verfahren zu erbringen. Inhaltlich unterscheiden Sich die beiden Verfahren im Wesentlichen durch die Forderung einer vereinfachten, raumweisen Heizlastberechnung in Verfahren B. Vereinfacht kann man die folgende Aussage für eine Anlage mit Heizkörpern treffen:

  • Verfahren A: Die Heizleistung des Heizkörpers ist bei einer angenommenen Übertemperatur gleich der Heizlast des Raumes
  • Verfahren B: Ist die raumweise Heizlast bekannt, kann die Heizleistung in der Regel durch eine Reduzierung des Volumenstroms angepasst = reduziert werden.

So weit - so gut! Aber was hat es denn nun mit einem Verfahren B+ und C auf sich?

Ein Verfahren C wäre im Grunde nichts anderes als die Beschreibung des Berechnungsprozesses für eine Neuanlagenplanung: Die raumweise Heizlast erfolgt nach der gültigen Norm und es wird eine Rohrnetzberechung durchgeführt! Die eigentliche wichtige Änderung finden Sie aber im Verfahren B+! Schauen Sie sich zunächst die folgende Grafik an:   

  
Bild als pdf

Die wesentliche und extrem wichtige inhaltliche Ergänzung (deshalb B "PLUS") von Verfahren B+ ist die Berücksichtigung der Betriebsparameter für den eingesetzten Wärmeerzeuger! Nur durch eine Anlagenoptimierung = Berücksichtung / Bewertung der Systemtemperaturen und der Systemdrücke kann eine Anlage hydraulisch in einen optimalen Betriebszustand versetzt und eine möglichst hohe Systemeffizienz erzielt werden. Die Details hierzu finden Sie im Kapitel Verfahren B+ und C

WICHTIG: Nutzen Sie DanBasic 6 für beide die Verfahren A, B und B+. Dafür ist die Software aufgrund der Modulbauweise konzipiert worden.