Den schlafenden Riesen wecken

Energieeffizienz ganz einfach

Liebe Leserinnen und Leser,

herzlich willkommen auf meinem Fachportal über den hydraulischen Abgleich von Heizungsanlagen.

Der hydraulische Abgleich von Zweirrohranlagen, aber auch von Einrohrheizungen und Fußbodenheizungen ist ein Thema, das in den letzten Jahren zu einem Synonym für Energieeffizienz in der Heizungstechnik geworden ist und in der Zukunft noch mehr für die Optimierung der Wärmeverteilung in Millionen von Bestandsgebäuden stehen wird.

Mir geht es hier nicht um die Wiederholung der Probleme eines eigentlich alten Themas, sondern um Lösungen auf der Basis eines Systemveständnisses, ohne das es definitiv nicht geht. In vielen Schulungen der vergangenen Jahre - auch hervorgerufen durch die aktuell einzigartigen Förderangebote - sind mir 2 wesentliche Punkte klargeworden, ohne die eine wirklich funktionierende Systemoptimierung (mit dem Baustein hydraulischer Abgleich), auch aus (betriebs)wirtschaftichen Gründen, nicht machbar ist.

  • Negativ: Es fehlt in der Fachwelt am (notwendigen) Basiswissen, das beim System Haus (Gebäudehülle) anfängt und beim Nutzungsverhalten (Nutzer, Endkunde) aufhört und an den geeigneten "Werkzeugen" zur Umsetzung des Gelernten. Warum dies so ist, hat viele Gründe .... lassen Sie es uns in Zukunft besser machen!
  • Positiv: Mein Thesen/Strategien, wie man in Bestandsgebäuden die Wärmeverteilung analysiert und optimiert, funktionieren in Theorie und Praxis genauso, wie ich es vor nun gut 10 Jahren (Start 2007  - Jubiläum ) beschrieben habe.

Deshalb meine Bitte: Lesen Sie - lernen Sie. Über 80% aller Heizungsanlagen im Bestand haben ein riesiges Optimierungspotential, das Sie, liebe Fachleute, als Geschäftsmodell erkennen und Sie, liebe interessierte Endverbraucher, im eigenen Interesse zur Reduzierung der Energiekosten und der CO2-Emmision und dementsprechend im Sinne einer intakten Umwelt Ihrer Kinder nutzen sollten.

Deshalb möchte ich Ihnen ...

  • Antworten geben auf die Fragen, die Sie als Fachmann täglich beschäftigen.
  • praktikable Lösungsansätze aufzeigen, die aufgrund der vorgegebenen Randbedingungen zu guten Ergebnissen führen.
  • die Werkzeuge vorstellen, die, ein fachmännisches/-frauliches Wissen vorausgesetzt, eine notwendige Berechnung und Dokumentation ermöglichen.

Es geht um ein Systemverständnis: Dies ist vergleichbar mit einem Hausarzt, der den menschlichen Blutkreislauf analysiert und dabei die Funktionen und Wechselwirkungen mit anderen Organen untersucht. Denn der Mensch lebt nur dann gesund, wenn jedes Organ seinen Teil dazu beiträgt, dass das System Mensch funktioniert.

Dies entspricht auch dem Grundgedanken: Basiswissen vermitteln, erkennen, wie wichtig das Denken im „System“ ist mit dem Ziel, Lösungen aufzuzeigen, die in der Praxis wirtschaftlich machbar, energetisch sinnvoll und zum Schutz der Umwelt dringend notwendig sind.

Schlussendlich sollten wir alle ein gemeinsames Ziel haben: Einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten!

So gehen Sie vor!

Die 6 Kernkaptitel bauen aufeinender auf und sind Ihr roter "Lernfaden". Wenn Ihnen die Inhalte zu einfach oder schon bekannt sind, überspringen Sie einfach das jeweilige Kapitel und gehen gleich zum nächsten weiter.

  • Sie sind möchten die Grundlagen kennen, wissen was ein hydraulischer Abgleich kostet oder was man sparen kann? -> Dann starten Sie mit dem Kapitel Basiswissen.
  • Im Kapitel Armaturen im Detail geht es um die geeigneten Produkte wie z.B. voreinstellbare Thermostatventile, Fühlerelemente und Differenzdruckregler.
  • In der Systembetrachtung lernen Sie die relevanten "Stellschrauben" und deren Auswirkungen auf die Wärmeverteilung kennen. Das Systemverständnis soll vertieft werden.
  • Ganz wesentlich: Abgleichstrategie von Altanlagen: So gehen Sie in der Praxis vor.
  • Ohne Berechnungen geht es nicht. Welche Möglichkeiten gibt es? Was ist sinnvoll, und was wird gefordert?
  • Zum Schluss darf noch gerechnet werden: Werkzeuge zur Berechnung - Die Lösung des Problems.
  • In der Wissensbox finden Sie Themen, die immer in irgendeiner Weise mit dem hydraulischen Abgleich in Verbindung stehen, wie z.B die Einstellregeln für die Praxis. Spezielle Themen wie Einrohrheizungen oder Fußbodenheizungen werden intensiv behandelt.

Ganz wichtig: Kommen Sie wieder - lernen Sie in kleinen Schritten!

Viel Erfolg und Spaß beim Lernen

Bernd Scheithauer


P.S.: Diese WebSite ist rein privat. Da ich Mitarbeiter einer bekannten Firma bin, werden alle Themenbereiche mit ihren Produkten präsentiert. Oberstes Gebot: Sachlichkeit auf der Basis von Fakten !

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Neben Öl oder Gas verbraucht eine Heizung Strom für die Pumpe, die den Heizkreislauf in Gang hält. Alte Pumpen sind oft Stromfresser und zählen zum alten Eisen.

Dass sich der Austausch alter, ineffizienter Heizungspumpen lohnt, hat sich unter Hausbesitzern inzwischen herumgesprochen. Herkömmliche Umwälzpumpen verbrauchen zwischen 40 und 100 Watt Strom. Bei einer Hocheffizienzpumpe sind es nur 6 bis 20 Watt. Optional ist bei kleineren Anlagen ein hydraulischen Abgleich ohne großen Aufwand möglich!

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