Die neue "Bundesförderung für effiziente Gebäude" (BEG)

Informationen zum Programm Einzelmaßnahmen, Wohngebäude und Nichtwohngebäude

Mit der BEG ersetzt ein einziges Förderprogramm vier bestehende Förderprogramme (1. CO2-Gebäudesanierungsprogramm, umgesetzt durch die KfW mit den Förderprogrammen "Energieeffizient Bauen und Sanieren" (EBS), 2. das Marktanreizprogramm (MAP), soweit es durch BAFA umgesetzt wird als Förderprogramm "Heizen mit erneuerbaren Energien", 3. das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) sowie 4. das Heizungsoptimierungsprogramm (HZO)). Quelle: FAQ vom BMWi (Stand 12/2020)

Die BEG besteht aus 3 Teilprogrammen:

  1. „Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen“ (BEG EM) - ab 2.1.2021
  2. „Bundesförderung für effiziente Gebäude - Wohngebäude“ (BEG WG) -  ab 1.7.2021
  3. „Bundesförderung für effiziente Gebäude - Nichtwohngebäude“ (BEG NWG) - ab 1.7.2021

Wer kann Anträge stellen ? Wo stelle ich den Antrag ?

Antragsberechtigt sind:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften
  • freiberuflich Tätige Kommunale Gebietskörperschaften, kommunale Gemeinde- und Zweckverbände, sowie rechtlich unselbständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften, sofern diese zu Zwecken der Daseinsvorsorge handeln
  • Körperschaften und Anstalten des öffentlichen Rechts, zum Beispiel Kammern oder Verbände
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen;Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften

Hier finden Sie das allgemeine Merkblatt zur Antragstellung und den Link zum elektronischen Antragsformular

Was wird gefördert ?

Im Zuge der BEG EM werden ab dem 01.01.2021 u.a. foldende Einzelmaßnahmen für die Sanierung von Wohn-/Nichtwohngebäuden mit folgenden Zuschüssen gefördert:

  • Maßnahmen an der Gebäudehülle (bspw. Dämmung Außenwände, Dachflächen, Austausch von Türen und Fenstern): 20 Prozent
  • Anlagentechnik (bspw. Einbau und Austausch oder Optimierung raumlufttechnischer Anlagen, Einbau digitaler Systeme zur Verbrauchsoptimierung): 20 Prozent
  • Anlagen zur Wärmeerzeugung (bspw. Wärmepumpen, Biomasseanlagen, Hybridheizungen oder Wärmeübergabestationen) - immer inkl. dem hydraulischen Abgleich: 20 bis 35 Prozent

    • + 10 Prozent Bonus beim Austausch einer mit Öl betriebenen Heizungsanlage.
    • + 5 Prozent Bonus bei besonders emissionsarmen Biomasseanlagen.

  • Maßnahmen zur Heizungsoptimierung (bspw. hydraulischer Abgleich einschließlich Austausch von Heizungspumpen): 20 Prozent
  • Fachplanung und Baubegleitung im Zusammenhang mit einer Einzelmaßnahme: 50 Prozent

Die Förderübersicht der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) vom BMWi

Investitionsvolumen und Höhe der Förderung

Das förderfähige Mindestinvestitionsvolumen liegt bei 2000 Euro bei Anlagen mit Wärmeerzeugung und bei 300 Euro bei einer Heizungsoptimierung

Wohngebäude: Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von sind gedeckelt auf 60.000 Euro pro Wohneinheit.

Nichtwohngebäude: Die förderfähigen Ausgaben für energetische Sanierungsmaßnahmen von sind gedeckelt auf 1.000 Euro pro Quadratmeter Nettogrundfläche, insgesamt auf maximal 15 Millionen Euro.

Energieexperte

Bei der Förderung von Anlagen zur Wärmeerzeugung (Heizungstechnik, BEG EM Kapitel 5.3) und der Heizungsoptimierung (BEG EM, Kapitel 5.4) ist die Einbindung eines Energieeffizienz-Experten optional.

FAQ

Die "FAQ" zur Bundesförderung auf der Seite des BMWi und die Informationen der BAFA. Eine Übersicht der Förderprogramme des BMWi finden Sie hier und bei der Bundesarchitektenkammer

BEG und hydraulischer Abgleich

Hier geht es zu den spezifischen Details, die Sie ab dem 2.1.2021 beachten müssen