TOP Thema - Durchführung und Dokumentation
Die Durchführung und Dokumentation des hydraulischen Abgleichs für die KfW für das Programm "Energieeffizient Sanieren"
Immer wieder werden die gleichen Fragen gestellt: Wie führt man den hydraulischen Abgleich durch und was benötigt man zur Vorlage bei der KfW ?
Vorab: Alle Informationen zum Förderprogramm und viele Informationsbroschüren finden Sie unter
Aber wie kommen Sie schnell zum Ziel ? Sie brauchen ....
- einen "Plan" wie man vorgeht
- ein Dokument als Protokoll was gemacht wurde (Vorgaben / Annahmen / Einstellungen)
- ein Werkzeug für die Berechnung mit einem Ausdruck/einer Liste der Einstellwerte.
Zu 1. Wie man vorgeht finden Sie hier bei den Abgleichstrategien. Wichtig: Unterscheiden Sie bitte bei einer Berechnung zwischen Plan A (nahezu unveränderte Heizlast) und Plan B (merklich reduzierte Heizlast)
Zu 2: Wichtig ist das Protokoll. Dieses Dokument für die Bestätigung des hydraulischen Abgleichs finden Sie hier
Zu 3: Egal ob Sie einen Datenschieber, DanBasic der eine andere Software benutzen: Sie benötigen einen Ausdruck/eine Liste mit den Voreinstellwerten (Formular für Datenscheibe oder Beispiel aus DanBasic)
Das folgende Bild zeigt dies noch einmal deutlich: Im Protokoll "Bestätigung des hydraulischen Abgleichs" werden die Berechungsgrundlagen und die durchgeführten Maßnahmen beschrieben. Mit der Software oder der Datenscheibe ermitteln Sie die Voreinstellwerte und dokumentieren die Ergebnisse.

Klicken Sie hier zum vergrößern
Zusammen mit dem Antrag auf Zuschuss (inkl. detailierter Auflistung der erbrachten Leistung) und der Handwerkerrechnung werden die gesamten Dokumente bei der KfW eingereicht.
Eine Frage: Welches "Werkzeug" nehmen Sie denn nun? Die Datenscheibe oder DanBasic ? 
Ganz einfach: Bei baulich unsanierten Gebäuden mit annähernd unveränderter Heizlast können Sie zum "Einstieg" die Datenscheibe nehmen. Denn nur bei der Systemspreizung 70/55°C können Sie davon ausgehen, dass die Anlage auch funktioniert. Altanlagen wurden früher mit 90/70°C gerechnet, aber oft stark überdimensioniert. Hinzu kommt ein reduzierter Lüftungswärmebedarf durch bessere Fenster. Diese Grafik zeigt Ihnen, dass eine Auslegung mit niedrigeren Auslegungstemperaturen (z.B. 55/45°C über Tabellen) zwingend eine Überprüfung der Heizlast durch eine Berechnung erfordert!
(Fachartikel: Die schnelle Scheibe)
Sonst nehmen Sie bitte immer die DanBasic IV mit den Vorteilen einer praxisgerechten Auslegungsphilosophie ohne Strangschema 
- Optimiermöglichkeit durch freie Wahl der Systemtemperaturen
- Freie Wahl 1K oder 2K Proportionalbereich
- Variable Auslegungsdifferenzdrücke am Ventil (Vorschlag 50 mbar)
- Alle Heizkörperkenndaten über BDH Schnittstelle einlesbar
- Einfach Heizlastberechnung oder freie Eingabe der Heizlast
- Saubere Dokumentation (Liste der Einstellwerte und Stückliste)
⇒ download Software / Datenscheibe
⇒ Übergabeprotokoll (Danfoss / Neutral)
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