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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Check Wärmeübergabe (1) - Das voreinstellbare Thermostatventil

Die Grundvoraussetzung für den hydraulischen Abgleich ist das Vorhandensein von Ventilgehäusen mit Voreinstellung. Um dies zu erreichen, gibt es zwei Möglichkeiten
  • Nur den Ventileinsatz tauschen (Lösung 1)
  • Ein komplett neues Ventil einbauen (Lösung 2)
Lösung 1 ist natürlich die viel "elegantere" Variante: Kein Schmutz beim Tausch und ein deutlich geringerer Zeitaufwand. Wie dies funktioniert, zeigt die folgende Grafik.

Heizkörper und Verrohrung bleiben erhalten, nur der Ventileinsatz wird getauscht. Hydraulisch sind Sie auf dem neuesten Stand. Eine wirklich "saubere" Lösung! Weitere Details zum Austausch der Ventileinsätze finden Sie hier (Druckversion). Und so geht es .... (hier)

Dieser Tausch des Ventileinsatzes ist bei einer Vielzahl von alten Thermostatventilen möglich. Wenn Sie einen dieser Fühler an Ihrem Heizkörper vorfinden, dann sind die Chancen recht gut, dass nur der Einsatz getauscht werden muss. Im Detail berät Sie gerne Ihr Heizungsfachmann. Einen Überblick, welche Ventilgehäuse mit einem voreinstellbaren Ventileinsatz bestückt werden können, finden Sie im Bereich für den Fachmann weiter unten.


Wird ein komplett neues Ventil mit Voreinstellung eingebaut (Lösung 2), dann achten Sie bitte auf die Art des Fühlers. Dies zeigt die folgende Grafik.
 

Als Standard werden in der Regel Fühlerelemente mit einer Flüssigkeitsfüllung (1) eingesetzt. Hier handelt es sich um wirklich gute Modelle. Fühlerelemente mit einer Gasfüllung (2) reagieren sehr schnell auf Temperaturänderungen, wodurch eine deutliche Energieeinsparung erzielt wird. Sehr sinnvoll sind auch programmierbare Fühlerelemente (3), die ein zeitgesteuertes Heizen ermöglichen. Wenn Sie mehr über die Funktion und die einfache und übersichtliche Bedienung wissen möchten, klicken Sie hier.
Jetzt haben Sie die Voraussetzungen geschaffen um den hydraulischen Abgleich mit Hilfe von voreinstellbaren Thermostatventilen durchführen zu können. Die Berechnung der Voreinstellwerte (N, 7, ...., 1) ist jedoch eindeutig die Aufgabe des Fachmanns.

Der Tipp für Sie: Hier finden Sie schnell den passenden Fühler zum Ventilgehäuse

Ergänzend zur Lösung 1 finden Sie hier eine Übersicht der Ventile, bei denen ein Tausch des Ventileinsatzes (mit Voreinstellung) möglich ist.
Für den Fachmann gibt es eine Installationsanleitung. Wie hoch das Einsparpotential ist lesen sie hier.

Die Berechnung der Voreinstellwerte kann mit einem Datenschieber, einer Armaturenauslegung oder mit einem Rohrnetzberechnungsprogramm durchgeführt werden. Hierzu müssen für die Berechnung die Systemtemperaturen bekannt sein und die Anlage anschließend im Betrieb optimiert werden.
Die genauere, aber aufwendigere Methode erfordert die Berechnung der Heizlast, die Ermittlung der Überdimensionierungsfaktoren der installierten Heizkörper und die Festlegung der gewünschten Vorlauftemperatur bzw. Spreizung in Abhängigkeit vom vorhandenen/zu installierenden Wärmeerzeuger.
Sie sehen, dies ist eindeutig eine Aufgabe des Fachmanns !!!

Fazit: Sie wissen nun, dass für den hydraulischen Abgleich Thermostatventile mit voreinstellbaren Ventilgehäusen notwendig sind. Der Fachmann baut diese ein und ermittelt rechnerisch die Werte zur Voreinstellung.

 
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