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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Bauphysik contra Anlagentechnik

Ein aktueller Bericht (07/2014) zum Thema DämmungHeißt doppelte Dämmung auch halber Verbrauch ? 

Ist es nicht viel sinnvoller, die Wärmedämmung zu verbessern und/oder ein neues Brennwertgerät einzubauen? Warum dann noch die Anlagentechnik verbessern und den hydraulischen Abgleich durchführen?

Natürlich ist es sinnvoll, die Heizlast zu reduzieren und einen technisch überholten Heizkessel durch ein neues (Brennwert)Gerät zu ersetzen. Den entfallenden Trockenraum (durch die fehlenden Stillstandsverluste) kann man durch einen Wäschetrockner ersetzen, der allerdings auch viel Energie benötigt  oder  ). Muss man aber nicht. Die Epoche der Wäschespinne mit Nullenergieaufwand gehört wohl der Vergangenheit an.

Aber so mancher Niedertemperaturkessel, richtig eingestellt (Heizkurve optimiert, Leistung angepasst, Stillstandsverluste und Verteilverluste reduziert, Wärmeverteilung optimiert, Stütztemperatur gegen Durchrostung), kann mit einer optimierten Wärmeverteilung auch durchaus noch heute seinen (wirtschaftlichen) Dienst tun.

Vergleich Bauphysik - Anlagentechnik

Aber was ist denn nun „sinnvoller“? Die Anlagentechnik zu optimieren oder den Wärmebedarf zu reduzieren? Dazu gibt es eine klare Aussage: Beides ist sinnvoll, ergänzt sich hervorragend und führt nur in der Abstimmung der durchgeführten Maßnahmen zu einer max. möglichen Energieeinsparung!

Wenn das notwendige Kapital zur Verfügung steht, Fördermittel genutzt werden können (siehe Fördermittelcheck) und Sie einen Beitrag zum Energiesparen leisten möchten, dann verbessern Sie die Wärmedämmung. Es ist eine Investition in die Zukunft und keine Kapitalvernichtung!

Wichtige Aspekte, dass man überhaupt investiert, sind und bleiben aber auch die notwendigen Beträge, die aufgewendet werden müssen, um eine Einsparung zu erzielen. Nicht jeder kann oder möchte gleich 4 oder 5 stellige Summen investieren, um einen sinnvollen Beitrag zum Energiesparen zu leisten. Es ist eben auch wichtig zu zeigen, dass man mit „kleinem“ Geld viel erreichen kann.

Hierzu folgende Grafik:

Der finanzielle Aufwand

Um es vorwegzunehmen: Dies ist keine Grafik, die zeigen soll, dass die Optimierung der Anlagentechnik „besser“ ist als die Reduzierung des Wärmebedarfs. Nein! Es geht auch nicht primär um die absoluten Zahlen, sondern um die Einsicht, jetzt schon kostengünstig handeln zu können.

Diese Grafik zeigt, dass man mit relativ wenig (finanziellem) Aufwand viel Primärenergie und Geld sparen kann - jetzt! Denn die Investition in die Anlagentechnik ist im wahrsten Sinn des Wortes ihr Geld wert. Die notwendige Investition pro 1% Energieeinsparung ist in der Anlagentechnik außerordentlich niedrig.

Der äquivalente Energiepreis

Um aufzuzeigen, dass gerade die Maßnahmen Dämmung und hydraulischer Abgleich zusammengehören, ist die Bewertungsgröße des äquivalenten Energiepreises näher zu betrachten.
Darunter versteht man die Kosten der eingesparten kWh Energie (aus den annuitätischen Kosten der Maßnahme) dividiert durch die jährlich eingesparten Energiemengen.

Wenn man nun einige Maßnahmen miteinander vergleicht, so ergibt sich ein eindeutiges Bild.

Die Maßnahmen Dämmung, Kesseltausch und hydraulischer Abgleich sind die Schritte, die primär ins Auge gefasst, sprich durchgeführt werden sollten.
Welche Schlussfolgerungen kann man nun aus der vorangegangenen Tabelle ziehen (Quelle Prof. Dr. Ing. Wolff):

  • Besser erst Energiesparlampen einsetzen, bevor Solarzellen auf dem Dach installiert werden.
  • Besser vorher Wasserspararmaturen einsetzen, bevor eine Solaranlage eingebaut wird.
  • Besser vorher das Gebäude energetisch modernisieren, bevor ein Holzpelletkessel oder eine Wärmepumpe eingebaut werden.
  • Besser vorher Gebäude optimal dämmen, bevor das BHKW oder solare Nahwärme installiert werden.
    
        

Fazit: Wir / Sie können jetzt handeln. Die notwendigen Anlagenkomponenten sind vorhanden bzw. verfügbar, eine Optimierung im Betrieb, sprich die Dienstleistung des hydraulischen Abgleichs muss nur durchgeführt werden. Und zwar zu einem reellen und fairen Preis durch einen Fachmann.

Wenn der Austausch eines modernen Wärmeerzeugers mit Zusatzkomponenten in Ein- oder Mehrfamilienhäusern  4.000 €, 8.000 € oder 12000 € kostet, dann müssen auch noch 10% für eine fachliche Beratung, die Berechnung und die Durchführung des hydraulischen Abgleichs verfügbar sein



 
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