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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Messdaten Lüftung

Es wird ja in der Theorie viel erzählt, gefachsimpelt oder es werden sogar philosophische Betrachtungen durchgeführt  Hier zur Abwechslung einmal die Fakten aus einem - meinem realen Gebäude. Zunächst stehen die Messdaten des Raumklimas (Temperaturen, rel. Feuchte, CO2) im Focus. Hier besteht mindestens genauso viel Aufklärungsbedarf wie bei meinem Spezialthema, das ich zunächst einmal etwas "nach hinten" schiebe. Dieses Thema ist genauso spannend - wenn nicht sogar noch wichtiger !

Zunächst einmal eine Momentaufnahme der Auswertung (31.10.13 - 9:00), die den Status der Anlage aufzeigt. Die Außentemperatur (Frischluft) beträgt 4°C . Durch die Wärmerückgewinnung wird die Zuluft auf 16°C aufgeheizt und die Abluft entweicht nach Abkühlung als Fortluft ins Freie. 





Relative Feuchte im Gebäude
Viel spannender sind jedoch die Rückschlüsse, die man aus dem Temperaturverlauf und der relativen Feuchte über einen längeren Zeitraum (10 Tage, relevante Heizperiode mit Außentemperaturen 0°C - 10°C) ziehen kann.



Aus der Grafik kann man zunächst 2 Schlüsse ziehen: Die Außenluft- und Fortluft- bzw. Zu- und Ablufttemperaturen sind fast deckungsgleich, was sich durch einen sehr hohen (und wichtigen) Wärmerückgewinnungsrad erklären lässt. Fällt die Außentemperatur ab, dann wird auch die rel. Feuchte merklich geringer - eine wichtige Erkenntnis für neue, dichte Gebäude. Dies kann teilweise durch die Regelung mit Feuchtefühler durch einen erhöhten Umluftanteil (unterschiedliche Lüfterdrehzahlen) kompensiert werden. (Anmerkung - nach drei Jahren Praxis: Fast nutzlos, die Regelung über Co2 ist viel sinnvoller. Ohne sehr teure und aufwändige Befeuchtung weden Sie immer mit einer zu niedrigen rel. Luftfeuchte im Neubau zu kämpfen haben)

Zur besseren Veranschaulichung weitere Kennlinen in Abhängigkeit verschiedener Außentemperaturbereiche:


C02-Gehalt der Raumluft

Aktuell laufen die ersten Messungen mit dem Datenlogger CDL 210 von Wöhler. Einfach in der Handhabung und den wesentlichen Informationen Raumtemeratur, CO2-Gehalt und relativer Feuchte. Sehr schön finde ich die Möglichkeit der Onlinemessung und die sehr schnelle und unkomplizierte Übertragung der Messreihen in eine skalierbare Grafik. Ein super Gerät!

Mein Tipp: Kleinere Werkzeuge bzw. Software betrifft dies eher weniger, aber viele Messgeräte sind von außerordentlich hoher Qualität und sehr teuer. Sie bedürfen einer äußerst sorgfältigen „Behandlung“, damit sowohl beim Transport als auch durch den Einfluss von Temperatur und Feuchte kein Schaden entsteht. Nutzen Sie am besten hochwertige und vor allem passende Gerätetaschen. Wie beispielsweise die des Herstellers Halfar, der individuelle Taschen für alle Werkzeuggrößen und Formen anfertigt. So sind die sensiblen Werkzeuge immer sicher geschützt und können noch lange verwendet werden.

Die Messungen im Detail: Wo und wann ist nach Ihrer Meinung die Luftqualität von entscheidender Bedeutung? Richtig - in den Schlafräumen! Denn hier wird oder kann eben nicht für Stunden gelüftet werden - es sei denn, Sie heizen im Winter zum Fenster hinaus. Deshalb ist es wichtig, dieses Szenario aufzuzeigen. Denn gerade dies sind die spezifischen Fakten, mit denen tausende von Bewohnern in Neubauten oder sanierten Altbauten (zusätzliches Problem "hohe rel. Feuchte und kalte Oberflächen") zu kämpfen haben und mehr oder weniger darunter leiden.

Vorab ein Link, dessen Inhalt das Problem kompakt beschreibt: Die C02-Grenzwerte in geschlossenen Räumen.

Hier auf den Punkt gebracht die Fakten für einen Neubau: Dichte Gebäudehülle, Fenster fast immer geschlossen, außer im Büro sind alle (fälschlicherweise eingebauten) Fensterfalzlüfter verschlossen. Ziel: Ein CO2-Grenzwert von max. 1000 ppm (Grenzwert nach Pettenkofer) bzw. max. 1500 ppm (nach Norm)  - Hierzu die Fachinformationen

  • Wohn-/Esszimmer mit KWL über 24h (3 Personen) - ca. 45 m³/h
  • Schlafzimmer ohne Lüftung (2 Personen)
  • Schlafzimmer mit KWL (Auslegung minimum 0,4 facher Luftwechsel, 12 m³/h,  Türspalt ca. 40 cm²) => Grafik bei ca. 12 m²/h
  • Schlafzimmer mit KWL (ink. Türlüftungsgitter ca 180 cm²): Grafik bei ca. 24 m³/h,  bei 30m³/h (z.Zeit max.Wert), ? m³ für CO2-Gehalt < 1000 ppm
  • Kinderzimmer / Gast ohne Lüftung (1 erwachsene Person, schlafend)
  • Kinderzimmer / Gast mit Lüftung (1 erwachsene Person, schlafend)  - ca. 14 m³/h
  • Büro ohne Lüftung (1 Person, sitzende Tätigkeit), jedoch mit Fensterfalzlüfter
  • Büro mit Lüftung (1 Person, sitzende Tätigkeit) - ca. 12m³/h
  • Studio ohne Lüftung (1 Person)
  • Studio mit Lüftung (1 Person)  - ca. 26 m³/h
  • Keller mit Lüftung (Winter) - Im Sommer: Lüftung AUSSCHALTEN !!!



 
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