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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Verbrauchszahlen - Messdaten

Hier geht es um die wirklichen Fakten. Es zählen schlussendlich immer die Praxiswerte. Damit verfolge ich 2 Ziele:

  • Ein eigenes Monitoring

  • Vergleichsdaten zu Ihrem eigenen Gebäude

Damit dies auch realistisch ist, müssen die Rahmenbedingungen vergleichbar sein. Hier die wesentlichen Parameter:

  • Doppelhaushälfte (EnEV 2007), Ausrichtung Giebel SWW, Dreifachverglasung

  • Brennwertgerät, hydraulischer Abgleich , Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, PV-Anlage (Anlagenbeschreibung)

  • 130 m² Wohnfläche, voll genutzt mit im Schnitt 4 Personen

  • Elekrische Hauptverbraucher: Kühlschrank, Gefrierschrank (alt), Lüftunganlage, Wasch-/Spülmaschine, 2 Computer, Beleuchtung (ca. 2/3 Energiesparlampen/LED)

Ich habe die vielen Tabellen wieder gelöscht und nach nun 3 vollen Betriebsjahren (2014 bis 2016) für Sie die wesentlichen Kenndaten zusammengestellt. (19.03.16)

Gasverbrauch 2014
622 m³/a x 10,78* = 6700 KWh/a (Heizung mit Warmwasser
, Annahme: 10 m³ Gas/Monat aus Verbrauch im Sommer)
502 m³/a x 10,78* = 5411 KWh/a (Heizung ohne Warmwasser)
=> 41,6 KWh/m²a - (4,2 Liter-Haus)
Gasverbrauch 2015
666 m³/a x 10,84* = 7220 KWh/a (Heizung mit Warmwasser
, Annahme: 11 m³ Gas/Monat aus Verbrauch im Sommer)
534 m³/a x 10,84* = 5788 KWh/a (Heizung ohne Warmwasser)
=> 44,6 KWh/m²a - (4,5 Liter-Haus)
Gasverbrauch 2016
760 m³/a x 10,84* = 8238 KWh/a (Heizung mit Warmwasser
, Annahme: 13 m³ Gas/Monat aus Verbrauch im Sommer, eine Person mehr)
604 m³/a x 10,84* = 6547 KWh/a (Heizung ohne Warmwasser)
=> 48,5 KWh/m²a - (4,85 Liter-Haus)


(* Faktor Brennwert x Zustandszahl)

Kommentar: Zeile 1 und 2 zeigen jeweils den Gasverbrauch mit und ohne Warmwasser. Die 10 bzw. 11 m³/Monat (Verbrauch für Warmwasser) ergeben sich aus den Verbrauchsdaten im Sommer hochgerechnet auf 12 Monate. Dies ist nicht exakt, da der Anlagennutzungsgrad im Sommer schlechter ist als im Winter. Die Orginal-Abrechnungsdaten  (Gas und Strom) sind wegen der nicht exakten zeitlichen Erfassung etwas unterschiedlich. Die Verbrauchsdaten sind bedingt durch eine Person mehr im zweiten Halbjahr 2015 höher. In 2016 wohnte ca. 5 Monate eien person mehr im Haus. Die Daten sind nicht klimabereinigt.

Stromverbrauch 2014
Bezug: 2200 KWh
Ertrag aus PV-Anlage: 925 KWh

Verbrauch: 3125 KWh*
Stromverbrauch 2015
Bezug: 2178 KWh
Ertrag aus PV-Anlage: 947 KWh

Verbrauch: 3125 KWh*

Stromverbrauch 2016
Bezug: 2240 KWh
Ertrag aus PV-Anlage: 529 KWh

Verbrauch: 2769 KWh*

* inkl. zentraler Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (260 KWh/a) und Kühlung im Sommer (Dachgeschoss) durch Klimagerät !

Kommentar: Wenn ich den Stromverbrauch um den Energiebedarf der Lüftungsanlage reduzieren würde, läge der Verbrauch bei rund 3000 KWh/a - der reale Bezug aus dem Netz bei 2000 KWh/a (Anmerkung zur Lüftung: Definitiv ein "Muss" bzgl. Komfort und Energieeinsparung - siehe Kapitel "Praxis").
Nahezu unverzichtbar ist m.E. für einige Wochen im Sommer ein Kühlgerät. Der CO2-neutrale Betrieb erzeugt ein gutes Gefühl  Wir möchten komfortable 21 °C im Wohnraum in den Wintermonaten, transpirieren aber hilflos bei 30°C im nach ENEV gedämmten Dachgeschoss. Die Praxis lässt grüßen.

Lüftungsanlage inkl. Vorheizregister zum Frostschutz, Nachheizregister (manuell, Komfort)
Verbrauch: 520 KWh in 2 Jahren => 260 KWh/a

Kommentar: Der Verbrauch ergibt sich aus einem Mischbetrieb "Automatik" und manuellem Betrieb. Nach vielen Messungen und Tests läuft die Anlage jetzt fast nur noch auf Konstantbetrieb (Stufe 3 von 10) auf Basis meiner permanenten CO2-Kontrolle (und nicht der rel. Feuchte) Mehr dazu später im Praxisteil - ein ganz spannendes Thema !

PV-Anlage (Anlagensteckbrief und Details)

Ertrag 2014
Ertrag der PV-Anlage: 3084 KWh
Einspeisung: 2159 KWh
Eigenverbrauch: 925 KWh
Ertrag 2015
Ertrag der PV-Anlage: 3258 KWh
Einspeisung: 2311 KWh
Eigenverbrauch: 947 KWh
Ertrag 2016
Ertrag der PV-Anlage: 3079 KWh
Einspeisung: 2550 KWh
Eigenverbrauch: 529 KWh


Kommentar: Sicherlich war der Ertrag der letzten beiden Jahre über dem Durchschnitt, aber die "Nutzung" der Sonne zur Stromerzeugung ist einfach genial. Es bedarf keiner "intelligenten Verbraucher" - nur einfach mitdenken. Sie müssen den Betrieb der temporär steuerbaren Verbraucher (Waschmaschine, Spülmaschine) einfach in die "Tagzeiten" verlegen. Mehr haben wir auch nicht gemacht. Somit ergibt sich eine Deckungsrate von rund 30% durch Sonnenstrom.
Ich lege Ihnen deshalb 2 Tatsachen ans Herz.
1. Denken Sie an das zukünftige Thema "Kühlung" im Sommer  - Eine ideale Kombination. Nutzen Sie die Dachfläche sinnvoll !
2. Steigende Stromkosten werden das Budget immer mehr belasten. Ich rechne es Ihnen in einen eigenem Kapitel "Energiekosten / Unterhaltungskosten" vor.



 
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