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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Die Idee - oder einige grundlegende Gedanken

Sicher haben Sie sich bei der Planung Ihrer eigenen "4-Wände" auch schon einige Gedanken gemacht, wie das neue Haus (oder der zu sanierende Altbau) unter dem Aspekt des Energieverbrauchs fit für die Zukunft gemacht werden kann. Schließlich ist jedem klar (oder etwa nicht  ?), dass wir alle in Zukunft mehr Geld für Energie in Form von thermischer (Heizung/Warmwasser) als auch elektrischer Energie ausgeben müssen. 
Aber es geht nicht nur um die Entlastung des Budgets durch sinnvolle Investitionen in Energiesparmaßnahmen, sondern auch um eine sinnvolle Kapitalanlage, vielleicht sogar um eine Kapitalsicherung. Sowohl der Aspekt einer guten Rendite durch einen gezielten Kapitaleinsatz in Energiesparmaßnahmen als auch die mittelfristige Wertsteigung der Immobilie sind ein ganz entscheidender Faktor. Stellen Sie sich doch wirklich einmal die ernstgemeinte Frage, welche Immobilie mit einer energetischen Qualität, wie sie vor der ersten Wärmeschutzverordnung noch Standard war, ihr Geld noch wert ist und wie lange der Spruch: Lage, Lage, Lage das einzig entscheidende Bewertungskriterium für eine Immobilie ist.

Gerade eine neue Immobilie als Kapitalanlage (mind. KfW 70) ist im Zeitalter langfristig steigender Energiepreise immer eine sinnvolle Langzeitinvestition.

Fakt 1: Ausrichtung des Gebäudes

Sinnvollerweise muss man zunächst einmal zwischen einem Neubau und einem Bestandsgebäude unterscheiden. Hat man bei einem Neubau noch die Möglichkeit zur "Orientierung nach der Sonne", so ist dies bei einem bestehenden Gebäude kaum möglich. Der Aufwand, das Gebäude zu drehen, wäre doch etwas zu hoch . Aber trotzdem hierzu einige Anmerkungen:

  • Altbau - Bestand: Falls Sie mit dem Kauf einer gebrauchten Immobilie liebäugeln, achten Sie auf die Ausrichtung der Hauptwohnräume nach Süden mit großen Fensterflächen. Das ist nichts Neues (ebenso wie kleine Fensterflächen nach Norden wegen der Energieverluste), sollte aber beim Kauf beachtet werden. Ebenso die Ausrichtung des Daches für die Nutzung einer thermischen Solaranlage oder einer Photovoltaikanlage. Hier sei schon einmal die wichtige Frage in den Raum gestellt, welches "System" (Wärme oder Strom) für die verfügbare Dachfläche das sinnvollere ist. Für mich ist die Entscheidung klar: Photovoltaik - ich werde es Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt erklären.
Somit sind es schon 2 Faktoren (Ausrichtung Räume, Dach), die es bei der Auswahl zu beachten gibt, ergänzt durch den weiteren Faktor "Beschattung": Wie sieht es mit der Beschattung jetzt oder in Zukunft aus ? "Jetzt" bedeutet primär der Sonnenstand im Sommer oder Winter, in "Zukunft" die Möglichkeit einer späteren Verschattung durch Baumbestand oder eine Bebauung auf einem südlich gelegenen Grundstück. 


  • Neubau: Es ist schon merkwürdig: Wenn man sich auf Baufeldern umsieht, fällt eins auf: Es wird dicht an dicht gebaut, und die wichtige und durchaus mögliche aktive und passive Sonnenenergienutzung so gut wie nie von einem Anbieter angesprochen. Aber gerade diese beiden Kriterien sollte man immer im Auge haben. Zumindest die Dachfläche sollte als Energiequelle der Zukunft immer in ausreichender Größe, Neigung aud Ausrichtung verfügbar und somit nutzbar sein. Vieles können Sie im Nachhinein ändern, dies definitiv nicht mehr.

Und so sieht das Haus in der Praxis aus

Fakt 2: W/m² = Watt (Leistung) pro m²
Wer zur Beheizung eines Gebäudes weniger Energie aufwenden möchte, muss sich ganz einfach fragen: Wie groß soll das Haus denn eigentlich sein? Wie viele Räume = m² muss ich beheizen (oder in Zukunft vielleicht kühlen)? Im Bestand ist dies sicher kaum änderbar, aber beim Neubau durchaus steuerbar.
Der zweite wichtige Faktor ist die sogenannte notwendige Heizlast (Watt). D.h. nichts anderes als wie viel "Wärme" muss man einem Gebäude (oder den einzelnen Räumen) zuführen, damit Sie, Ihr Partner, die Kinder oder die Katze sich wohlfühlen, also eine gewünschte Raumtemperatur unter bestimmten Rahmenbedingungen eingehalten wird. Die zugeführte Wärme geht nämlich durch die Wände und Undichtigkeiten im Gebäude wieder verloren. Über einen bestimmten Zeitraum gesehen, z.B. ein Jahr, spricht man vom Heizwärmebedarf (Details gibts hier)

So weit, so gut: Damit die Heizlast möglichst klein ist, um Heizenergie zu sparen, benötigt dementsprechend ein Haus eine gute Isolierung in Form z.B. eines Wärmeverbundsystems der Außenwände inkl. Fenster mit einem ebenfalls möglichst geringen U-Wert des kompletten Fensters und einer Isolierung von Dach, Kellerdecke/-wand und Bodenplatte (thermische Hülle). Bildlich gesehen sitzen Sie nun im Idealfall (Passivhaus) in einer Thermoskanne und heizen mit einem Teelicht von Ikea. Aber nach einer gewissen Zeit wird es dann doch ungemütlich, weil die Luft zum Atmen immer weniger wird und der Angstschweiß wegen mittelfristiger Bauschäden aus der dichten Hülle nicht abgeführt werden kann. Jetzt müssen Sie die Luke öffnen .... wir sind in der Praxis angelangt: Bei den in der Praxis nicht zu erreichenden Einsparprognosen bzw. den ungenutzen Energieeinsparpotentialen - doch dazu später (viel) mehr. 

Die Erkenntnis: 1. Mit der Ausrichtung des Gebäudes und dessen Nutzungszonen ist auch aus energetischer Sicht der Grundstein gelegt  2. Die Energie, die Sie NICHT benötigen, brauchen Sie auch später NICHT mit irgendeinem Wärmeerzeuger (mit oder ohne Primärenergiefaktor und/oder Anlagenwirkungsgrad) bereitzustellen



 
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