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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Tipp 5: Die "EnEV 2009"-Anlage


Die Berechnungsgrundlagen finden Sie hier

Kommentar:

Jeder spricht über die EnEV 2009, aber kaum einer über die Vorgaben der Heizungsanlage im Referenzgebäude. Sicher ist es primär sinnvoll, zunächst an eine merkliche Reduzierung der Heizlast zu denken. Das Beispielgebäude der EnEV 2009 zeigt wohin die Reise geht.
Aber gerade bei Gebäuden mit einer geringen Heizlast spielt die "Güte" der Regelung und die Anpassung der Systemtemperaturen eine wichtige Rolle. Denn relativ gesehen steigt der Anteil der Fremdwärme in diesen Gebäuden - und diese Fremdwärme gilt es optimal zu nutzen.
Ich kann nur jedem Fachmann empfehlen, sich sowohl bei Neuanlagen als auch bei sanierten Objekten die Referenzparameter der EnEN 2009 Heizungsanlage genau anzusehen. Hier die für die Hydraulik wesentlichen Kenndaten:

  • Auslegungstemperatur 55/45°C
  • Pumpe auf Bedarf ausgelegt
  • Rohrnetz hydraulisch abgeglichen
  • Thermostatventile mit Proportionalbereich (xp=) 1K
Die Auslegungstemperatur und der Proportionalbereich (xp) sind hier besonders wichtig. Was folgt daraus für die Planung und die Auswahl der Komponenten?

Die Auslegungstemperatur
Hier sieht man ganz klar: Die Vorlauftemperatur wird auf 55°C reduziert. Dadurch werden die Bereitschafts- und Verteilverluste merklich verringert. Aber bei vorhandenen oder auszutauschenden Heizflächen muss gerechnet werden, ob nicht sogar durch die reduzierte Heizlast noch niedrigere Auslegungstemperaturen "gefahren" werden können. Dies ist gerade bei einem z.B. geplanten Einsatz einer Wärmepumpe eine wesentliche Voraussetzung für einen optimalen Betrieb. Hier MUSS geerechnet werden. DanBasic bietet Ihnen hierzu verschiedene Möglichkeiten zur Optimierung.

Der Proportionalbereich
1K - so sollte es sein.  D.h. die Heizungsanlage wird mit einem (Auslegungs-) Proportionalbereich von 1K geplant. Hier sei nochmal ausdrücklich erwähnt, dass der Proportionalbereich ein Planungswert ist und KEINE Produkteigenschaft. Jedes Fühlerelement kann in Kombination mit dem für die Anlage geeigneten Ventilgehäuse mit "1K" geplant werden (Details finden Sie hier)
Nur gibt es nicht zu vernachlässigende Unterschiede zwischen einem Fühler mit Flüssigkeitsfüllung (Danfoss RAW) oder mit Gasfüllung (Danfoss RA 2000): Die Reaktionszeit bei Temperaturänderungen und der größere spezifische Hub.

Die schnelle Reaktionszeit: Das Medium Gas reagiert extrem schnell auf Temperaturänderungen und trägt somit einen wesentlichen Teil dazu bei, die Fremdwärme zu nutzen und somit weiter Energie zu sparen. Der größere spezifische Hub (mm/°C) gegenüber einem Flüssigkeitsfühler läßt sich am besten durch den damit erzielbaren größeren Volumenstrom (durch größeren Kv-Wert bei gleichem xp) aufzeigen. In Bezug auf das Beispiel ergeben sich folgende Werte:
  • Fühler RAW (Flüssigkeit): 60,3 kg/h
  • Fühler RA 2000 (Gas): 94,7 kg/h 
Der mögliche max. Volumenstrom mit einem Gasfühler liegt somit bei gleichen Auslegungsparametern (xp=1K, dp= 50 mbar) um mehr als  50% ! über dem Wert eines Flüssigkeitsfühlers.

Somit ist ein Gasfühler hervorragend für eine 1K-Auslegung geeignet.


 
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