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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Plan B

Altanlagen nach einer merklichen Reduzierung der Heizlast

Vorgaben / Annahme: Die raumweise Heizlast ist wesentlich geringer als die vorhandene Heizkörperleistung auf der Basis "alter" Systemtemperaturen, z.B. 90/70 oder 70/55.

Vorgehensweise: Nach einer Sanierung der Gebäudehülle ist eine Ermittlung der neuen Heizlast unerläßlich. Wichtig ist die raumweise Bestimmung  der Heizlast (nicht des Gebäudes für die Gesamtheizlast für die Neudimensionierung des neuen! Wärmeerzeugers). Anschließend erfolgt auf der Basis der installierten Heizfläche(n) die Festlegung der neuen Systemtemperaturen. Folgendes Beispiel zeigt die Änderungen die sich ergeben, wenn sich die Heizlast um 50% reduziert.

  • Alte Heizlast 1500 Watt => Heizkörper (Radiator 160/600/1200) -  Alte Systemtemperatur 70/55°C
  • Neue Heizlast 750 Watt => Heizkörper (Radiator 160/600/1200) - Neue Systemtemperatur z.B. 52/39°C


Tipp: Oft reicht die Nachrechnung von 2 oder 3 Räumen vor und nach der Sanierung. Mit der neuen DanBasic V (Module, Bildschirm Heizlast) können Sie diese Berechnung einfach und schnell durchführen.
Das Ergebnis der neuen Heizlast/m² (z.B. vorher 100 W/m², nachher 50 W/m²) kann als Annahme für die restlichen Räume verwendet werden.

Bitte beachten:
"Kritische" Räume sollten immer gerechnet werden ! Beachten Sie bitte die Überdimensionierungsfaktoren der einzelnen Heizkörper untereinander in den unterschiedlichen Räumen. Der ungünstigste Heizkörper bestimmt das Temperaturniveau.

Mit den neuen Systemtemperaturen erfolgt die weiter Auslegung wie in Plan A:
Auf der Basis einer gewünschten Ventilautorität erfolgt die Auslegung der Thermostatventile mit einem Differenzdruck von 50 mbar. Als Referenzpunkt dient entweder die Heizungsumwälzpumpe oder der Strangdifferenzdruckregler mit einem Sollwert von 100 mbar. Aus der folgenden Grafik ergeben sich die max. Entfernungen zum letzten Heizkörper.

Berechnung
1. Aufnahme der vorhandenen Heizflächen (Heizkörpertyp, Baujahr, Baumaße)
2. Ermittlung der Vorlauftemperatur auf der Basis der bekannten / eingestellten Heizkurve
3. Ermittlung der Massenstromes
4. Auswahl des geeigneten Ventilgehäuses
5. Auswahl des gewünschten Antriebes (Fühlerelement, Stellantrieb)
6. Festlegung der max. Regeldifferenz (AP-Bereich), z.B. xp = 1K
7. Festlegung des Auslegungsdifferenzdruckes (z.B. 50 mbar)
8. Ermittlung des Voreinstellwertes und der realen Regeldifferenz
9. Optional: Berechnung des Druckverlustes des Differenzdruckreglers inkl. Absperrventil
10. Berechnung der Förderhöhe der Heizungsumwälzpumpe
11. Dokumentation der Voreinstellwerte
 
Überprüfung der Voreinstellwerte
Die Voreinstellwerte sollten zwischen 2,5 und N (offen) liegen.
Generell sollte geprüft werden, ob der Differenzdruck über dem Ventil nicht weiter gesenkt werden kann.
Bei Einstellwerten kleiner 2,5 => Ventile mit kleineren Grund Kv-Wert wählen.
Bei Einstellwerten N (offen) => Differenzdruck über dem Ventil prüfen, ev. Nennweite ändern.

Die Werkzeuge zur Berechnung
Die Berechnung erfolgt entweder über einen
Datenschieber oder über eine Armaturenauslegung

Voraussetzung für die Durchführung der Voreinstellung
Die Heizungsanlage muss gespült werden (siehe DIN EN 14336), und zwar vom höchsten Punkt der Anlage zum tiefsten Punkt. Dabei müssen die Ventile geöffnet sein, d.h. der hydraulische Abgleich erfolgt nach der Spülung der Anlage. Die Befüllung der Anlage erfolgt ebenso bei geöffneten Ventilen. Bitte langsam füllen, die Pumpe nach der Befüllung 2 - 3 mal über einen längeren Zeitraum abschalten.


Einstellung der Ventile vor Ort
Die Ventile sind vor Ort aufgrund der Berechnungsunterlagen (Heizlast, angenommener Differenzdruck, geplante Spreizung in Abhängigkeit vom Wärmeerzeuger, Temperaturniveau, Armaturtentyp, ...) einzustellen.



(Plan B)


 (Bestätigung hydraulischer Abgleich)



 
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