Umweltsünder sitzen im Heizungskeller (Quelle: CCI 7/2007)
Aus der Statistik des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks zur Heizungsmodernisierung in Deutschland
- 548800 Ölfeuerungsanlagen und 208500 Gaskessel sind mindestens 29 Jahre alt.
- Weniger als 2 Millionen von 17 Millionen Heizungsanlagen sind auf dem neuesten Stand.
- Bei über 90% aller Anlagen wurde kein hydraulischer Abgleich durchgeführt.
- Das Durchschnittsalter der installierten Heizungsanlagen beträgt 24 Jahre.
- Durch den Austausch gegen effiziente Technologien ließen sich jährlich mehr als 30% Energie sparen.
- Dies entspricht knapp 10% des gesamten inländischen Primärenergieverbrauchs.
- Die CO2 Emission könnte allein in Deutschland um rund 30 Millionen Tonnen reduziert werden.
Nur ca. 10% aller Wärmeerzeuger sind auf dem neuesten Stand. 70% sind zwischen 10 und 24 Jahre alt mit einem Kesselwirkungsgrad kleiner 85%. 20% der Anlagen sind älter als 24 Jahre. Der Kesselwirkungsgrad ist kleiner 65%.
Sie sehen, es gibt viel zu tun. Den jede Anlage, die saniert wird, muss, um eine optimale Einsparung zu erzielen, auch hydraulisch auf den Stand der Technik gebracht werden.
Sehr aufschlussreich ist auch die folgende Grafik (Text Dena): Laut Koalitionsvertrag will die Bundesregierung die Energieproduktivität bis zum Jahr 2020 verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, muss die Energieproduktivität in den nächsten Jahren jährlich um drei Prozent gesteigert werden. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat in ihrer Effizienzstrategie berechnet, wie viel Energie dafür in den drei großen Verbrauchsbereichen (Strom, Gebäude, Verkehr) eingespart werden muss.

Was soll ich Ihnen hier noch erzählen. Allein durch eine optimierte Anlagentechnik lässt sich das Ziel, den Energiebedarf von Gebäuden merklich zu senken, schon HEUTE realisieren. Wir müssen nicht bis 2020 warten. Wir können jetzt schon handeln !