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Hydraulischer Abgleich - Denken im System HYDRAULISCHER ABGLEICH
 
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Die Optimierung von Einrohranlagen im Bestand 

Wie gehen Sie bei einer Optimierung vor ? Das ist eigentlich garnicht so schwer. Wichtig, wie immer, ist der rote Faden! Und dies sind die einzelnen Schritte:

  • Jeder Einrohrkreis erhält für den hydraulischen Abgleich einen Durchflussregler (Druckunabhängiges Regelventil). Ziel: Volumenstrombegrenzung - jeder Einrohrkreis bekommt nur die Wassermenge, die max. benötigt wird.
  • Der Durchflussregler erhält einen selbsttägigen Temperaturregler. Ziel: Begrenzung der Rücklauftemperatur im Teillastfall (schließt bei steigender Temperatur) und Reduzierung der Verteilverluste / unkontrollierten Wärmeübergabe. 
  • Wurde/wird die Heizlast reduziert, erfolgt eine Anpassung der Heizkurve (reduzierte Vorlauftemperatur) nach Berechnung.
Zwischenergebnis: Einsparpotential ca. 15 % - 20 % (je nach Nutzerverhalten). Weiter geht es ... Weiteres Sparpotential: ca. 5 - 10%
  • WICHTIG: Im Einrohrkreis werden keine Änderungen vorgenommen, die vorhandene Einrohrventile bleiben erhalten! Ein Einrohrkreis wurde so gut wie immer berechnet. Variable Verteilverhältnisse in Einrohrventilen führen zu einer schlechteren Wärmeverteilung (Komfort) innerhalb des Einrohrkreises. Diese muss unter Umstämden mit eine erhöhten Vorlauftemperatur (Mehrverbrauch) kompensiert werden. Der Umbau ist teuer, die gleiche Investition in eine verbesserte Regelungstechnik viel besser angelegt.
Wie eine schnelle und praxisgerechte Berechnung durchgeführt wird lesen Sie im nächsten Kapitel.


 
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