Optimierung im Betrieb
In den Abgleichstrategien für Altanlagen (Schritt 1 und Schritt 2) wurde die notwendige Basis für eine Anlagenoptimierung durch den hydraulischen Abgleich gelegt.
Ab sofort ist jedoch auch der Anlagenbetreiber gefragt, denn nur er kennt sein persönliches "Nutzungs- oder Heizprofil". Ein gewisses Maß an Grundwissen ist notwendig um die Anforderungen mit der vorhandenen Regelungstechnik in die Praxis umzusetzen. Auch deshalb, weil Theorie (Planung) und Praxis (Ausführung) oft erheblich voneinander abweichen.
In den beiden folgenden Kapiteln wird dies beispielhaft aufgezeigt:
Schritt 3: Nur dann und dort heizen, wo es notwendig ist. Die Umsetzung erfolgt am Beispiel des einfach zu bedienenden und kostengünstigen Thermostaten "Living eco" von Danfoss. Selbstverständlich können auch aufwendigere (adaptierende) Regelungen mit zentralen Bedienelementen (z.B. "Living connect") eingesetzt werden. Im Prinzip ist das Ergebnis jedoch immer gleich.
Schritt 3 - Anwendungsbeispiele: Für die Beheizung einzelner Räume mit einem "Temperatur- und Zeitprofil" gibt es mehrere Möglichkieten. Hier finden Sie einige Beispiele, welche Regelungskomponenten in Abhängigkeit von der Gebäudegröße eingesetzt werden müssen oder eingesetzt werden können.
Schritt 4: Die Heizkurve optimieren. Aber warum ? Aufgrund der angenommen Systemtemperaturen (z.B. 70/55) für die Rohrnetzberechung ist der Einstellwert der Heizkurve ( Tv = 70 °C bei einer bestimmten max. Außentemperatur) doch schon festgelegt. Warum Sie die Heizkurve trotzdem "optimieren" sollten möchte ich Ihnen in diesem Kapitel aufzeigen. Wie? Entweder durch Absenkung während des Betriebs oder durch Berechnung (DanBasic ab Version IV+)
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